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Geschichte - Die RWG

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2004 konnte der Verein sich in der Bezirkswertung der Jugend auf den 3. Platz vorarbeiten. 210 Punkte und 31 Gold-, 30 Silber- und 21 Bronzemedaillen wurden errungen. Die Hessenligarunde verlief jedoch enttäuschend. Alle Kämpfe wurden verloren und der Abstieg in die Landesliga musste erneut angetreten werden. Um ein erneutes Desaster zu vermeiden, wurde mit dem AC Eiche 01 Hanau eine Ringer-Wettkampf-Gemeinschaft (RWG) gegründet. Bei der Jugend ging diese RWG gut an, denn bei den Hessenmeisterschaften errangen wir insgesamt 21 Plätze in der Punktewertung, 9 davon gewannen sogar Medaillen.

Ab dem Jahresbeginn 2005 starteten wir mit dem AC Eiche Hanau zusammen als RWG Hanau/Erlensee. Die erste gemeinsame Landesliga-Saison beendeten wir auf dem 5. Platz, nachdem wir zur Halbzeit noch auf dem Platz 2 lagen. Aber durch Verletzungen und Probleme beim Gewicht machen konnten wir diesen Platz nicht halten. Für die RWG-Jugend verlief das Jahr hervorragend. Es wurden insgesamt 158 Medaillen gewonnen, davon 84 in Gold, 47 in Silber und 27 in Bronze. Damit belegten wir mit hervorragenden 435 Punkten den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Die herausragenden Ergebnisse waren der 2. Platz auf der deutschen Jugendmeisterschaft von Oliver Richter sowie der fünfte Platz von Can Özgün. Can Özgün wurde dazu noch Hessenmeister bei der C-Jugend.

Der Kinderfasching verlief nicht so gut, dafür war der Vatertag in der Wasserburg ein toller Erfolg. Erfolgreich lief auch das Erich-Wörner- und Heinrich-Dietz-Gedächtnisturnier ab. Die erste gemeinsame Jahresabschlussfeier mit dem AC Hanau war von Hartmut Richter und Erika Börner gut organisiert.

2006 schlossen wir die zweite gemeinsame Saison in der Landesliga mit dem 6. Platz ab. Dass dieser Platz erreicht wurde, ist Kemal Deger, Carsten Eck sowie Frank Lindner zu verdanken, die sich für einzelne Kämpfe zur Verfügung gestellt hatten. Ohne diesen Einsatz wäre die RWG auf zwei mickrigen Pünktchen sitzen geblieben. Da der Kinderfasching erneut nicht so gut lief, wird in Zukunft auf seine Ausführung verzichtet. Erneut war der Vatertag gut besucht und auch das Erich-Wörner- und Heinrich-Dietz-Gedächtnisturnier war wieder erfolgreich. Die Jugendmannschaft wurde wieder Bezirkssieger. Can Özgün wurde bei der Jugend im freien und auch im klassischen Stil Hessenmeister. Leon Lehmann belegte den 1. und 2. Platz und wurde der beste Jugendringer.

Die Mannschaft wurde 2007, wie im Vorjahr, Sechster in der Landesliga. Die Jugendmannschaft wurde hinter Griesheim 2. der Mannschaftswertung. Von den fünf erfolgreichsten Ringern im Bezirk waren vier von der RWG. Der erfolgreichste Jugendringer im Bezirk wurde Can Özgün vor Florian Lamm. Can wurde auch bei der deutschen Jugendmeisterschaft im Gr.-Röm. Fünfter. Florian Lamm wurde Zweiter und Dritter bei den Hessenmeisterschaften. Leon Lehmann wurde zweimal Dritter und Kerem Deger guter Zweiter. Can Özgün wurde erneut Doppelhessenmeister.

Bei den Hessenmeisterschaften 2008 konnten sich 12 unserer Ringer unter den ersten sechs platzieren. Florian Lamm und Can Özgün wurden sogar für die deutsche Meisterschaft nominiert. Der Vatertag, den wir gemeinsam mit der Germania Rückingen durchgeführt haben, war traditionsgemäß wieder ein voller Erfolg. Im August hat die Mannschaft in Bernau im Schwarzwald ein dreitägiges Trainingslager gemacht. Das Erich-Wörner und Heinrich-Dietz Gedächtnisturnier verlief ebenfalls gut und wurde jetzt schon zum 18. bzw. 8. mal durchgeführt.

Als Tabellensechster der Landesliga mussten wir 2008 zwangsweise in die Hessenliga aufsteigen. Hätten wir dem Aufstieg nicht zugestimmt, wäre die Mannschaft in die Gruppenliga zurück gestuft worden. Von Großkrotzenburg kamen Martin Hufnagel sowie Antony und Stefan Jensch als Neuzugänge zu unserem Team.  Die Mannschaft belegte nach dem Zwangsaufstieg einen guten 6. Platz in der Hessenliga. Ohne Verletzungspech wäre sogar der 4. Platz möglich gewesen. Bei der Bezirksjugendwertung wurden wir hinter dem Seriensieger Griesheim 2. Mit Selim Darac stellten wir bei der Jugend sogar einen Doppelmeister. Leon Lehmann wurde in beiden Stilarten 3. Can Özgün errang sich bei der A-Jugend die Vizemeisterschaft und Ibrahim Yagdi wurde Dritter. Auf 18 besuchten Turnieren wurden 99 Medaillen errungen und davon waren sogar 52 aus Gold. Am 20.12.2008 feierten wir gemeinsam mit unseren Freunden aus Hanau in der Fallbachhalle das 20-jährige Bestehen des Vereins.

2009 verlief bei den Jugendringern erfolgreich. Auf den hessischen Meisterschaften wurden drei Titel, 7 Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze errungen. Auf Bezirks- und Turnierebene gab es stolze 61 Goldmedaillen zu bejubeln. Das Jugendteam wurde als erfolgreichste Mannschaft des Bezirks geehrt und mit Can Özgün stellten wir auch den erfolgreichsten Athleten. Erfolge auf der deutschen Meisterschaft hatten Florian Lamm, der unter 36 Teilnehmern einen guten 8. Platz errang, sowie Can Özgün der einen sehr guten 4. Platz unter 16 Teilnehmern erkämpfte.

Die Mannschaft wurde unter Wert geschlagen. Sie wurde nur 9. und damit Letzter. Mit 19 Jahren Durchschnittsalter war sie noch sehr jung und viele Kämpfe wurden nur hauchdünn verloren. Darum wurde beschlossen erneut die Chance in der Hessenliga zu suchen und das freiwillige Abstiegsrecht nicht zu beanspruchen. Mit Wolfgang Harder, seinem Stellvertreter Toni Albert, sowie Ute Wegehaupt, Karin Harder, Daniela Lindner, Dirk Lamm, Alexander Kober, Hubert Lindner und Ralf-Hofmann wurde eine bewährte Mannschaft in den Vorstand gewählt.

Im Jahr 2010 verlief die Verbandsrunde enttäuschend. Durch Krankheit und Verletzung war die Mannschaft so geschwächt, dass mit dem 9. und letzten Platz der erneute Abstieg in die Landesliga folgte. Mit Florian Lamm, 6. Platz, und Can Özgün, 4. Platz, hatten wir zwei erfolgreiche Starter auf den deutschen Meisterschaften. Mit der Gewinn einer Hessenmeisterschaft, 4 Silber- und 4 Bronzemedaillen, konnte man sportlich bei der Jugend zufrieden sein. Mit Erwin Kürschner und Herbert Schwindt verstarben zwei langjährige Mitglieder.

Leider mussten wir in 2011 unser Ehren- und Gründungsmitglied Otto Viel, der seinem schweren Leiden erlag, zu Grabe tragen.